Internationaler Tag der Frau am Dienstag, 08. März 2016

Geschrieben von Martina Stecker am in Presse

Der erste internationale Frauentag fand am 19. März 1911 in Dänemark, Deutschland, Österreich, der Schweiz und den USA statt. Damals wie heute kämpfen Frauen weltweit an diesem Tag für ihre Rechte und für die Gleichberechtigung. Der diesjährige Internationale Frauentag steht unter dem Thema „Frauen brechen auf“. „Gemeinsam wollen wir aufbrechen und für ein Leben frei von Sexismus und Gewalt kämpfen“, erklärt die Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (AsF) der SPD Duisburg, „deshalb fordern wir ein Verbot geschlechterdiskriminierender Werbung, sondern eine gleichwertige Darstellung von Frauen und Männern in den Medien, die die vielfältigen Rollen und Lebenswege widerspiegelt und mehr weibliche Vorbilder in Fernsehen und Printmedien; wir fordern eine umfassende Reform des Sexualstrafrechts, die den Grundsatz „Nein heißt Nein“ umsetzt und sexuelle Belästigung unter Strafe stellt; wir fordern eine Beweis- und Spurensicherung nach Sexualstraftaten, auch wenn die Betroffenen (noch) keine Anzeige erstatten wollen; wir fordern eine dauerhafte Finanzierung der Hilfe- und Beratungseinrichtungen für Frauen und Mädchen.“ Die Übergriffe gegen Frauen in der Silvestersternacht in Köln und anderen deutschen Städten haben in tragischer Weise gezeigt, worauf wir schon seit Langem aufmerksam machen: Sexualisierte Gewalt gegen Frauen muss aufhören! „Es muss Schluss sein mit Sexismus in Sprache, Medien und Werbung. Frauen werden dort als Sexobjekte, Opfer oder „Heimchen am Herd“ dargestellt und dies führt zu weniger Respekt gegenüber Frauen und fördert sexuelle Belästigung und Gewalt gegen Frauen und Mädchen“, begründet Martina Stecker, Vorsitzende der Duisburger Frauen, die Forderungen der AsF.

Gleichstellung auf einem Guten Weg

Geschrieben von Martina Stecker am in Presse

Immer mehr weibliche Führungskräfte

Martina Stecker, Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen, freut sich über die positive Entwicklung des Frauenanteils im Bereich der Führungskräfte in der Stadtverwaltung. Seit 1991 ist der Anteil an Amts- und Institutsleiterinnen von 2,1 % auf 25,7 %, der der Abteilungsleiterinnen von 3,4 % auf 36,7 % gestiegen. „Das ist eine erfreuliche Entwicklung und zeigt, dass die Frauenförderpläne nach und nach Wirkung zeigen“, so Stecker. Auch hinsichtlich der Vereinbarkeit von Familie und Beruf konnte vieles erreicht werden. Mit dem Kita-Ausbau und den offenen Ganztagsschulen werden die Betreuungsangebote in Duisburg kontinuierlich verbessert. Dafür wurden zuletzt 100 Erzieherinnen eingestellt. „Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist eine wichtige Maßnahme, um das Ziel der Gleichstellung und der Erhöhung weiblicher Führungskräfte zu erreichen. Hier sind wir auf einem guten Weg“, so Stecker.